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Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

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ChristianK
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Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#1 Beitragvon ChristianK » Do Nov 02, 2017 4:13 pm

Ich muss jetzt langsam mal an die Ladedruckregelung gehen.
Warum sollte man auf CL gehen? Ich sehe die Vorteile irgendwie nicht.
Beim Leerlaufregler sind die Vorteile definitiv da. Wenn man den im OL laufen lässt, hat man je nach Höhe und Temperatur immer einen anderen Leerlauf.

Aber wo liegen die Vorteile bei Boostcontroller? Ich habe das Ding einfach mal testweise angetaktet. Grundladedruck waren 175kpa. MIT 20% Taktung waren es 196kpa. Aber sehr linear. Egal ob ich auf 100m ü.NN oder auf 350m bin. Am Anfang kommt ein ganz zarter Überschwinger auf 200kpa.

Bevor ich da jetzt Stunden und Tage hinein investiere wäre es ja vielleicht sinnvoll, erstmal den Nutzen klar zu stellen.

Danke!
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ChristianK
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#2 Beitragvon ChristianK » Fr Nov 03, 2017 7:02 pm

Fährt niemand CL??? :shock:

Dann kann es ja nicht so wichtig sien...
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Luheuser
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#3 Beitragvon Luheuser » So Nov 05, 2017 12:02 pm

Wenn man verstanden hat wie das Grundsätzlich Funktioniert versteht man den Vorteil...

Es verbessert das Ansprechverhalten, denn das WG wird solange zugezogen bis der Soll LD erreicht wird... Ist aber nicht ganz leicht sauber abzustimmen...
Golf 2 4 Motion 2,0l 16v Turbo


Run with:
MS3 oelprinz
Vollsequentiell, 4fach AGT über CAN,

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ChristianK
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#4 Beitragvon ChristianK » So Nov 05, 2017 12:18 pm

Macht Sinn. Dann wird das Taktventil bis zum erreichen des gewünschten Druck's max. angetaktet? Wie verhält sich das mit der verlorenen Luftmenge/-masse, die durch das Taktventil abgelassen ist. Ist das so wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt?
Beim 850 T5 hatten die serienmäßig ein 2-3mm Loch im LLK, um evtl. Öl abzublasen. Scheint also nicht so schlimm zu sein?!
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Roland M.
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#5 Beitragvon Roland M. » Mo Nov 06, 2017 8:19 pm

ich fahre CL und lasse das WG bis 235kpa komplett zu, das hatt dazu geführt das schneller ladedruck aufgebaut wurde und in diesem bereich mehr luftmasse gefördert wurde.
Hab zwar keinen Lmm verbaut hab ich aber festgestellt da die werte in der VE tabelle dadurch auch gestiegen sind.

Die „Falschluft“ aus dem N75 kannst du ja wieder vor dem Turbo in das Ansaugeohr zuführen

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ChristianK
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#6 Beitragvon ChristianK » Di Nov 07, 2017 11:17 am

Du fährst aber nicht PID, oder? Nur diesen Schieberegler?
Beim Leerlaufregler ist der Schieberegler Mist. Aber da sind die PID werte auch nicht sonderlich schwer zu erfahren.
Um den Maf muss ich mir keine Gedanken machen. Der ist ja bereits am Limit. Fliegt also sowieso raus und wird durch einen Barosensor ersetzt.
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Roland M.
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#7 Beitragvon Roland M. » Di Nov 07, 2017 1:49 pm

Doch über PID funktioniert gut habe noch den originalen Map sensor der ka nur bis 1.5 bar ladedruck messen kann, die zieltable ist auf 1.45 bar ladedruck eingestellt und hält diese bei vollast auch sehr gut.
Gaanz selten springt er mir auf 1.5 und da hab ich e nen Spark cut.
Will aber sowieso übern winter nen anderen barosensor einbauen

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ChristianK
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#8 Beitragvon ChristianK » Di Nov 07, 2017 1:53 pm

Stell doch mal einen Screenshot von deinen Parametern ein, würde mich interessieren.

Einen anderen Barosensor? Also fährst Du bereits mit barocorrection? Wie viel % Abweichung gibt es in der baro, wenn man mit Map fährt? Ist das nennenswert?
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Cali-LET
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#9 Beitragvon Cali-LET » Di Nov 07, 2017 1:56 pm

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Ich kann in allen Gängen das maximale Ansprechverhalten rausholen. Man kann zwar vorgesteuert auf einen Gang perfekt abstimmen (95% bis x rpm), aber spätestens im ächsten Gang wird einem der Ladedruck dann unter Umständen durch die Decke gehen. Daher gibt es die schöne Option bei einer Druckdifferenz von y kPa das Wastegate mit 95% anzutakten.

Die ganzen regler kann man eigentlich erstmal außer acht lassen. Wichtig ist im ersten Schritt, dass man den Lader absolut sauber vermisst. Die Vorsteuerwerte dann in die initialtable rein packen und dann den gewünschten Ladedruck anfordern. Ist wie mit der VE Table. Um so sauberer die sind, desto weniger muss der Lambdaregler machen.

Ob CL oder OL hängt auch vom Fahrzeug/Konzepot ab.
Wenn ich den Lader aus welchen Gründen auch immer untenrum einfangen muss, dann hat man mit CL fast keine Vorteile. So zum Beispiel an meinem VR6. Das würde sofort in Rauch aufgehen (650Nm+). Daher takte ich direkt mit 30% an und zeieh den Wert dann nach oben,
Bei meinem S3 will ich maximales Ansprechverhalten, da MUSS man dann die 95% schiene fahren (da ist aber auch noch eine ME7 drin)
VR6 Turbo mit EFR Twinscroll und UMC1 im Seriengehäuse

Roland M.
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#10 Beitragvon Roland M. » Di Nov 07, 2017 6:43 pm

ChristianK hat geschrieben:Stell doch mal einen Screenshot von deinen Parametern ein, würde mich interessieren.

Einen anderen Barosensor? Also fährst Du bereits mit barocorrection? Wie viel % Abweichung gibt es in der baro, wenn man mit Map fährt? Ist das nennenswert?


Sry verstehe ich nicht ganz wo liegt der unterschied zwischen baro und map sensor dachte das wären zwei verschiedene Bezeichnungen für einen sensor

Hab bis jetzt daran noch nichts verändert hab noch den originalen der kdfi 1.4 verbaut

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ChristianK
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#11 Beitragvon ChristianK » Di Nov 07, 2017 7:03 pm

Map erfasst den Saugrohrdruck. Baro erfasst den Umgebungsdruck. Quasi die Höhe über NN.
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Roland M.
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#12 Beitragvon Roland M. » Di Nov 07, 2017 7:21 pm

Ah ok danke welchen Map sensor könnt ihr für die kdfi 1.4 empfehlen sollte so um 300kpa messen können

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ChristianK
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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#13 Beitragvon ChristianK » Di Nov 07, 2017 7:26 pm

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Re: Fährt jemand mit closed loop Ladedruckregelung? Wo liegen die Vorteile?

#14 Beitragvon suzuki90 » Di Dez 05, 2017 3:15 pm

Ich fahre CL. Sehe den Vorteil einmal im schnelleren LAdedruckaufbau (wie schon von den anderen geschrieben) aber auch darin, dass ich, bei ordentlicher Abstimmung einfach meinen Sollladedruck vorgeben kann wie ich will und mir keinen Kopf machen muss, dass ich auch wirklich diesen Ladedruck habe. Denn den hab ich dann.
Und: Auf OL hab ich durchaus Schwankungen im Ladedruck. Weniger aufgrund der Höhe als aufgrund der angesaugten Lufttemperatur. Wenn ich jetzt bei 0°C fahre und das auf OL einstelle und fahr dann auf der Rennstrecke eine Runde, steh dann kurz in der Box und fahr weiter, dann hab ich schnell 70°C Ansauglufttemperatur beim Rausbeschleunigen, die Ladelufttemperatur ist damit noch deutlich höher. Hier brauche ich merklich größere DCs um den gleichen Ladedruck zu erreichen. Das ist mir viel zu blöd das auf OL mit einzuplanen. Ich will 200 kPa vorgeben und auch haben. Kein Regler ist wohl so schön und schnell einzustellen wie der CL Ladedruckregler. Hier ist das A und O die Initial Table und das ist fast die gleiche Arbeit wie das Einstellen einer OL Regelung.
Mazda MX5 NA 1.8 Turbo BorgWarner EFR 6258, UMC2 :P :P :P


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